die gattung tulbaghia ist mit allium verwandt, aus diesem grund habe ich sie hier aufgenommen. sie beinhaltet ca. 26 arten, die allesamt aus südafrika stammen. am häufigsten in kultur befinden, dürfte sich wohl tulbaghia violacea. sie ist als zimmerknoblauch, knoblauchlilie oder wilder knoblauch bekannt und soll angeblich essbar sein. das habe ich noch nicht probiert, aber ihre blätter haben einen angenehm knoblauchartigen geruch.
es ist auch eine form mit weiss gestreiften blättern zu erhalten.

tulbaghia violacea (zimmerknoblauch) pflege
nach meinen erfahrungen eignet sich tulbaghia violacea nur bedingt für die kultur als zimmerpflanze, sie ist im garten oder auf dem balkon besser aufgehoben. sie ist in unseren breiten nicht winterhart, soll aber kurzzeitig ein paar minusgrade vertragen.
am besten gedeiht sie an einem sonnigen standort.
die erde sollte gut wasserdurchlässig sein und mineralische anteile enthalten. es kann handelsübliche kakteenerde verwendet werden. bei mir kommt eine mischung aus blumenerde, bimskies und sand im verhältnis 2:1:1 zum einsatz.
vom frühjahr bis in den sommer giesse ich durchdringend. tulbaghia violacea erhält dann soviel wasser, bis die erde nichts mehr aufnimmt. was in den untersetzer abläuft, wird nach einigen minuten entfernt, denn staunässe kann zum verfaulen der wurzeln führen. vor der nächsten wassergabe darf das substrat dann austrocknen.
gedüngt wird sie nur von april bis september, dann gibt es einmal im monat handelsüblichen flüssigdünger in der halben konzentration. neu gekaufte oder frisch umgetopfte pflanzen benötigen die ersten acht wochen keine düngergabe.
während des winters steht sie hell und kühl, so zwischen 10 und 15 grad. dann giesse ich, angepasst an die temperatur, entsprechend weniger und dünge nicht.

tulbaghia violacea (zimmerknoblauch) vermehren
tulbaghia violacea kann durch teilung oder im fachhandel erhältliche samen vermehrt werden.