die einfachste art den schnittlauch (allium schoenoprasum) zu vermehren, ist das teilen von grösseren pflanzen. aber auch die anucht aus samen ist nicht sonderlich schwer. im handel sind verschiedene sorten zu erhalten.
soll der schnittlauch im topf kultiviert werden, dann greift man am besten auf eine dickblättrige sorte, wie z. b. den hier verwendeten “staro” zurück.
die samen müssen vor der aussaat nicht eingeweicht werden. man gibt sie direkt in den topf und bedeckt sie mit ungefähr einem halben zentimeter erde. ich habe hier handelsübliche kakteenerde verwendet. diese hält man gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass.
bei temperaturen so um die 15 grad zeigten sich die ersten keime nach zehn tagen.
der standort für die anzucht des schnittlauch sollte (vor allem im winter) so hell wie möglich sein. sonst kann es passieren, dass die sämlinge in die höhe schiessen und anschliessend umkippen.
hat man zu eng gesät, dann empfiehlt es sich, den topf nach und nach auszudünnen. die entnommenen sämlinge kann man in der küche verarbeiten.

ca. zwei wochen alte schnittlauch-sämlinge

die samen der speisezwiebel sind denen des schnittlauch sehr ähnlich

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