bärlauch

bärlauch vs. maiglöckchen

der bärlauch (allium ursinum) und das maiglöckchen (convallaria majalis) sind zwar nicht miteinander verwandt, besiedeln aber den selben lebensraum – lichte wälder. sodass das ungeübte auge die beiden pflanzen durchaus verwechseln kann, vor allem wenn sie noch keine blüten ausgebildet haben.

im gegensatz zum bärlauch, ist das maiglöckchen aber giftig und eignet sich nicht zur verarbeitung in der küche. deshalb hier eine gegenüberstellung der beiden pflanzen, mit den wichtigesten unterscheidungsmerkmalen.

bärlauch

der bärlauch bildet meist mehrere blätter aus. seine sternförmigen blüten sind doldenförmig angeordnet.

maiglöckchen

das maiglöckchen bildet meist nur ein blattpaar aus. seine blätter sind um einiges fester, als die des bärlauch. die glockenförmigen blüten hängen an einem stängel.

allium ursinum (bärlauch)

allium ursinum dürfte den meisten von uns in form von leckerem pesto bekannt sein. dabei macht der bärlauch mit seinen elliptischen blättern und den weissen, doldigen blüten auch im garten eine gute figur. er ist auch bei uns heimisch und kann bis zu 50 zentimeter hoch werden. seine blütezeit liegt im april/mai.

allium ursinum (bärlauch) im garten

der bärlauch eignet sich für helle bis schattige standorte, mit gleichmäßig feuchtem boden. je mehr sonne er erhält, desto schneller vertrocknen seine blätter und die zwiebel überdauert dann bis zum nächsten jahr.

allium ursinum (bärlauch) in der küche

alle pflanzenteile des bärlauch sind essbar. die blätter lassen sich sehr gut zu einem pesto verarbeiten. man kann sie aber auch in streifen geschnitten auf ein butter-, wurst- oder käsebrot legen. sie eignen sich aber auch zum verfeinern von suppen und gemüsegerichten.

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